Vorbereitungstreffen

Hai Leute,

also letztes Wochenende war ich bei diesem Vorbereitungstreffen von meiner Organisation und das war richtig hammer! 😀 Ich bin nach Köln in eine Jugendherberge gefahren. Da haben wir auch unsere Ayusa-T-Shirts bekommen. Am Anfang als wir noch auf den Rest gewartet haben, hat sich niemand getraut was zu sagen, aber dann kam ich ins GesprĂ€ch mit 3 MĂ€dels: Anna, (An)Toni(a) und Pia. Mit denen hab ich mich auch direkt angefreundet. SpĂ€ter kam noch Sören dazu, den kannte ich aber schon von dem Stipendiumstag.

Als dann alle da waren (ca. 70 Leute) hat das Ayusa-Team so eine PrĂ€sentation ĂŒber unser Auslandsjahr gehalten, also ĂŒber die Schritte, die wir hinter uns haben aber auch ĂŒber die, die noch vor uns liegen. Und im Detail betrachtet hĂ€tte ich nicht erwartet, dass es noch so lange dauert bis ich losfliege…

Danach haben wir eine Vorstellungsrunde gemacht, dafĂŒr wurden wir in Gruppen von ca. 15 Personen aufgeteilt, da mussten wir uns vorstellen, also wie wir heißen und wie alt wir sind, in welches Land wir fliegen und warum das gerade dieses Land ist. Danach haben wir solche KĂ€rtchen mit Fragen bekommen, die wir in der Gruppe beantworten sollten. Ich hatte die Frage: „Wen kennst du schon von den SchĂŒlern, die heute hier sind?“. Insgesamt waren 2 aus meiner Schule und ca. 10, die beim Stipendiumstag waren, die ich kannte. Das war eigentlich gaz praktisch, weil ich dann besser mit den anderen warm geworden bin. SpĂ€ter haben wir auch noch so ein Spiel gespielt: Es musste sich 1 Person in die Mitte stellen und eine Eigenschaft nennen und alle auf die diese Eigenschaft zutrifft, mussten versuchen die PlĂ€tze zu tauschen, der, der ĂŒbrig bleibt sagt die nĂ€chste Eigenschaft. Das Spiel war eigentlich ganz witzig, aber dadurch, dass man darauf geachtet hat, dass man einen Platz bekommt, konnte man sich nicht merken, auf wen welche Eigenschaft zutrifft…

Dann um 1 Uhr gabs endlich Mittagessen 😀 Das Essen war eigentlich ganz ok aber… naja… Aber wenigstens war der Nachtisch lecker 😉 .

Nach dem Essen wurden wir in LĂ€ndergruppen aufgeteilt, d.h., dass jeder mit denen zusammengekommen ist, die auch in das gleiche Land fliegen. Manche Leute fliegen nach Spanien, Kanada, Australien, Schweden, Japan, Frankreich, Italien, England und ich glaub noch nach Skandinavien. Nur die USA-Leute sind nochmal durch 3 geteilt worden, weil einfach so viele in die USA gehen. Ich bin mit Toni in eine Gruppe gekommen, das fand ich cool 😀 . Bei diesem Workshop wurden alle Fragen zum Thema USA weites gehend geklĂ€rt, vor allem, weil auch 2 Returnies (AustauschschĂŒler, die bereits wieder in Deutschland sind) von ihren Erfahrungen erzĂ€hlt haben.

Nach 3 oder 4 Stunden wurden wir in die Zimmer eingeteilt. Ich bin mit Pia in ein Zimmer gekommen, das fand ich ziemlich cool. Die anderen beiden mit denen ich in ein Zimmer gekommen bin, waren auch ganz ok, aber wir hatten eh nicht viel miteinander zu tun, weil wir ja nur in dem Zimmer geschlafen haben.

Nachmittags waren wir noch n bisschen am Rhein spazieren. Und als wir wieder zurĂŒck waren, sind manche Fußball gucken gegangen und der Rest hat so ne Gameshow gemacht. Also sowas wie „Activity“, also so mit Pantomime und Wörter umschreiben und so. Das hat jedenfalls richtig viel Spaß gemacht 😀 . Um 10 mussten wir dann schon auf den Zimmern sein, aber ich bin noch bis 12 wach geblieben, weil ich noch so nen Brief schreiben musste fĂŒr spĂ€ter wenn ich Returnie bin. Da sollten wir reinschreiben was wir denken, was unsere ersten EindrĂŒcke sind, wenn wir ankommen etc. Wenn wir dann ein Returnie-Treffen haben können wir die Briefe durchlesen und gucken ob die EindrĂŒcke so gekommen sind wie gedacht.

Am nĂ€chsten Tag gab es schon um 8 Uhr FrĂŒhstĂŒck also musste ich ganz frĂŒh aufstehen… Aber ich war irgendwie nicht mĂŒde 🙂 . Um viertel vor 9 sollten wir uns wieder in dem Versammlungsraum treffen um wieder einen Vortrag zu hören und zwar ĂŒber Regeln, die wir im Gastland einhalten mĂŒssen.

Danach wurden wir wieder in Gruppen eingeteilt und dieses Mal auch MĂ€dchen und Jungen getrennt, damit wir ĂŒber unsere Granzen was die persönliche Änderung angeht sprechen können. Als erstes haben wir besprochen inwiefern man sich in einem Ausladsjahr Ă€ndern kann. Dann haben wir ein „Spiel“ gespielt: Wir sollten uns jemanden gegenĂŒber stellen, mit dem wir eigentlich nichts zu tun haben, der Partner sollte dann auf den anderen zugehen und sobald dem Stehengebliebenen die NĂ€he des Laufenden unangenehm wird, sollte er „Stop“ sagen. Ich hab ca. einen halben Meter vor mir „Stop“ gesagt, meine Partnerin ca. 2m… hahaha das fand ich sehr lustig 😀 .

Als die Sonne geschienen hat sind wir mit unseren Ayusa-T-Shirts rausgegangen und haben ein Gruppenfoto gemacht. Und ich musste natĂŒrlich fast ganz hinten stehen, weil ich mal wieder mit die GrĂ¶ĂŸte war… Nach den…tollen…Gruppenfotos haben wir ein Spiel namens „LoverÂŽs Leap“ gespielt. Und das ging so: Wir mussten uns einen Parter suchen und die Ayusa-Leute haben Figuren vorgemacht, z.B. musste einer den anderen hochheben, und wir mussten uns die Befehle dafĂŒr merken und die Figuren, bei entsprechendem Befehl, nachmachen. Ich habe mit Sören ein Team gebildet, und damit waren wir das einzige Junge-MĂ€dchen-Team.. Wir wurden ich glaube 6. Platz oder so.. aber wir waren besser als Anna und Toni 😉 .

Nach der 1 1/2 stĂŒndigen Mittagspause wurden wir schon wieder in Gruppen aufgeteilt… Wir haben eine Situation bekommen und diese anhand eines Rollenspiels versucht zu lösen.. Und jeder musste eine Rolle ĂŒbernehmen.. Wir haben die Situation bekommen, dass eine AustauschschĂŒlerin sich erstmal gut mit ihrer Familie versteht und im Gegensatz zu ihrer Gastschwester ins Hockey-Team kommt. Nach einer Zeit wird sie aber von der Gastschwester ignoriert. Es gab auch noch die Situation, dass jemand den Flug verpasst hat, dass einer nicht wusste wie er gefahren werden sollte und, dass auf einer Feier Alkohol getrunken wurde. Alle Lösungen waren eigentlich ganz gut und realistisch. Aber unsere war die beste 😉 .

Danach wurden wir auch schon wieder von unseren Eltern abgeholt…

Mir hat das Wochenende, auch wenn es sehr kurz war, viel Spaß gemacht und es lohnt sich auf jeden Fall sowas zu machen 😀 .

Sam 🙂

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